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05.03.2017 17:01 von Florian Ruch

Die achte und gleichzeitig zweitletzte Runde der vierten Liga 2016/2017 bot den Griffins Muttenz-Pratteln die rechnerisch gesehen letzte Chance auf den Titel. Dazu hätte es allerdings zwei Siege gebraucht. Mit zwei Blöcken angetreten, warteten Moutier und Biel-Seeland als Gegner. Aus zwei Siegen wurde leider nichts, weil nur das Spiel gegen Moutier gewonnen werden konnte.

Das erste Spiel des Tages war das “Derby” gegen Moutier. Gegen Moutier trugen die Griffins bereits in der Vergangenheit manch enge Duelle aus, dass man fast schon von einem Derby reden darf. Entsprechend sind auch die Stärken des jurassischen Teams bekannt: bedingungsloser Kampf bis zur letzten Minute, wenn nötig auch mit unerlaubten Mitteln. Wie erwartet bekamen die Griffins die Härte und den körperlichen Einsatz der Gegenspieler ab dem Startpfiff zu spüren. Moutier versuchte die Angriffe der Griffins bereits früh zu stören. Das gelang ihnen vor allem zu Beginn der ersten Hälfte recht gut, wodurch sich Muttenz-Pratteln schwer damit tat ins Spiel zu finden. Einige Male musste Torhüter Raphi Ruch eingreifen. Aus dem Druck von Moutier ergaben sich zahlreiche gute Abschlüsse, die entweder neben dem Tor landete oder vom Torhüter entschärft wurden. Dazu hatten sie einen Pfosten und einen Lattentreffer zu beklagen. Gegen Ende der zweiten Hälfte stellten sich die Griffins besser auf die aufsässigen Jurassier ein und kamen ihrerseits zu guten Möglichkeiten. Nach einem Ballverlust von Moutier konnte Pascal Gfeller alleine auf das Moutier Tor ziehen, wurde aber regelwidrig gestoppt. Der fällige Penalty konnte der Torhüter jedoch entschärfen, auch die darauffolgende Zweiminuten Strafe überstand Moutier. In der zweiten Hälfte war das Geschehen ausgeglichener, was den nachlassenden Kräften auf Seiten Moutiers geschuldet war. Völlig überraschend gingen die Griffins mit einem haltbaren Distanzschuss von Flo Héritier in Führung. Darauf verstärkte Moutier seinerseits die Angriffsbemühungen und drückte bis zum Schluss auf den Ausgleich. Doch ausser einem weiteren Pfostentreffer brachten sie nichts zählbares zustande. Die Griffins Spieler konnten sich selbst somit zu diesem knappen 1:0 Sieg und Raphi Ruch zum verdienten Shutout gratulieren.

Dass der Gegener im zweiten Spiel des Tages, UHC Biel-Seeland II, technisch versierter und somit gefährlicher werden würde, war zu erwarten. Entsprechend motivierte Coach Danilo Fabbri die Spieler aus Muttenz und Pratteln zur Höchstleistung, um das Spiel zu gewinnen. Der Start war durchaus ausgegelichen mit den etwas besseren Chancen für Biel-Seeland. Doch die Griffins verstanden es die Angriffe von hinten heraus sauber auszulösen und kamen ebenfalls zu ein paar guten Chancen. Auch dank ein paar ausgezeichneten Paraden von Torhüter Yannick Vogel, blieb es lange Zeit beim torlosen Unentschieden. Kurz vor der Halbzeitpause schliesslich nützte Biel-Seeland bei einem Freistoss auf der Grundlinie des Griffins Tores eine Unaufmerksamkeit der Griffins Abwehr und markierte mit dem 1:0 Führungstreffer das einzige Tor der ersten Halbzeit. Coach Danilo Fabbri verstand es in der Pause die Griffins Spielern nochmals zu motivieren und so strebten sie in Hälfte zwei den Ausgleichstreffer etwas vehementer an. Doch trotz sehenswerten Passkombinationen, gelang vorerst kein Tor. Im Gegenteil, ein Griffins Spieler musste wegen Handspiels für zwei Minuten auf die Strafbank. Ein harter aber vertretbarer Entscheid. Die Strafe nützte Biel-Seeland eiskalt zum 2:0 aus. Muttenz-Pratteln gab nicht auf und drückte auf den Anschlusstreffer, kassierte aber stattdessen das vorentscheidende 3:0. In der Schlussphase mit der totalen Griffins Offensive gelang Joel Héritier immerhin noch der 3:1 Anschlusstreffer. Doch für mehr reichte die Zeit nicht mehr.

Es bleibt ein knapper 1:0 Minisieg gegen Moutier und ein sehenswertes Spiel gegen UHC Biel-Seeland II, welches in einer Griffins Niederlage endete. Daraus sind nun definitiv auch die Titelträume ausgeträumt. Zu spielen ist nun noch die abschliessende Heimrunde in Pratteln gegen Basel United und Schwarzenbach. Familie der Runde: Héritier.

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